Telepoint setzt auf innovatives Ausbildungskonzept

Telepoint

14.10.2014

In Bad Zwischenahn wird eine Filiale von Auszubildenden betrieben

Leer/Oldenburg, im Oktober 2014 – Auf einer 400 Quadratmeter großen Geschäftsfläche erlernen die jungen Menschen im „Telepoint Juniors“ die komplette Organisation eines Marktes „am lebenden Objekt“. Gleichzeitig soll den Kunden ein besonderes Einkaufgefühl in junger und dynamischer Atmosphäre gegeben werden. Das Projekt wird von der Industrie- und Handelskammer unterstützt. Die Konkurrenz auf dem Auszubildendenmarkt ist groß. Umso wichtiger ist es – insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels – guten Nachwuchs zu bekommen und zu halten. „Wir stehen auch hier im Wettbewerb. Und wir möchten und müssen attraktiver sein als die Mitbewerber, wenn wir gute Auszubildende für uns gewinnen wollen“, ist sich Frank Harder, Geschäftsführer der Telepoint Elektrohandelsgesellschaft mbH & Co. KG sicher. Darum setzt das das Unternehmen, das zur Bünting Unternehmensgruppe gehört, jetzt mit „Telepoint Juniors“ auf ein neues innovatives Ausbildungskonzept. Hinter dem Namen steckt der erste Telepoint Markt, der allein von Auszubildenden geführt wird. Am Standort in Bad Zwischenahn sollen die Auszubildenden die Chance bekommen, die komplette Organisation eines Elektrofachmarktes „am lebenden Objekt“ zu erlernen: Sortiments- und Ladengestaltung, Warenbestellung, Kundenberatung, Logistik und Serviceleistungen, sind nur einige Punkte. „Wir möchten den Auszubildenden die Chance geben, Fehler und Erfahrungen frühzeitig zu machen und sie damit optimal auf spätere (Führungs-)Aufgaben vorbereiten“, erklärt Frank Harder den Gedanken hinter dem Konzept. Verantwortung und Eigenständigkeit, die Entfaltung eigener Ideen sowie die Entwicklung von Organisationstalenten und Teamworkern erhofft sich Telepoint mit dem „Juniors“-Ansatz für die Auszubildenden. Den Kunden soll in dem Markt ein besonderes Einkaufsgefühl in junger dynamischer Atmosphäre gegeben werden. „Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass es Sortimente gibt, in denen die Kunden einen jungen Ansprechpartner beinahe erwarten.“ Den Geist von Telepoint transportieren und gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, neue Ansätze auszuprobieren, die sich nach Möglichkeit auf alle Märkte übertragen lassen ist ein weiterer positiver Aspekt, den sich Telepoint verspricht. So wird in Bad Zwischenahn zum Beispiel ein neues frisches Ladendesign getestet, das sich ab dem kommenden Jahr nach und nach an allen Standorten etablieren soll. Insgesamt rund 40 junge Menschen werden derzeit bei Telepoint ausgebildet und alle von ihnen sollen die Möglichkeit bekommen, sich im Telepoint Juniors zu beweisen. Dazu gibt es ein Rotationsverfahren, in dem etwa alle drei bis vier Monate ein Wechsel stattfindet. „Wir müssen bei dem ganzen Projekt natürlich die Berufsschulsituation und die Möglichkeiten innerhalb des eigentlichen Ausbildungsstandortes berücksichtigen“, erklärt Frank Harder. Darum erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer. Diese gibt auch gewisse Rahmenbedingungen für das Projekt vor. So ist beispielsweise ein Telepoint-Mitarbeiter, als Projektbetreuer täglich im Azubi-Markt anwesend. Für den alltäglichen Betrieb im Telepoint Juniors werden bei Öffnungszeiten von 10 bis 19 Uhr sieben bis acht Auszubildende eingesetzt. Auch während der Zeit im Markt erfolgt eine Rotation hinsichtlich der zu bekleidenden Positionen. Ziel ist es, dass jeder Auszubildende alle Bereiche kennenlernt, aber auch die Möglichkeit hat, sich in einzelne Sortimentsbereiche vertiefend einzubringen und sich zu spezialisieren.
Die meisten Teilnehmer am Projekt werden bei Telepoint zu Kaufleuten im Einzelhandel ausgebildet. Aber auch Auszubildende aus den Bereichen Großhandel, Bürokommunikation und Logistik können an dem Projekt teilnehmen. Für die Kunden bietet der Telepoint Juniors ein umfangreiches Sortiment, das dem eines „echten“ Telepoint Marktes in Qualität und Service in nichts nachsteht. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Bereich Telekommunikation. Weitere Bereiche sind eine PC-Welt mit Notebooks, Tablets und E-Book-Readern, TV- und Unterhaltungselektronik, Fotografie aber auch die sogenannte „weiße Ware“ wie Waschmaschinen, Trockner, Kühl- und Gefrierschränke oder Spülmaschinen. Im Bereich Klein-Elektronik gibt es fast alles vom Fön bis zum Kaffeevollautomaten. Ein für Telepoint ganz neues Sortiment, die Haussicherheitstechnik, wird ebenfalls im Juniors Markt vorrätig sein. In Zusammenarbeit mit den Telepoint-Märkten in Leer und Oldenburg werden außerdem sämtliche Telepoint-Serviceleistungen von der Auslieferung und Montage bis hin zur Altgeräteentsorgung angeboten. „Wir hoffen, mit Telepoint Juniors ein Projekt zu schaffen, von dem sowohl die Azubis als auch das Unternehmen gleichermaßen profitieren. Denn wir müssen heute schon an unsere Fachkräfte von morgen denken und sie auf ihre Aufgaben optimal vorbereiten.“ Telepoint – „wir machen Technik einfach einfach“: Die Telepoint ist eine Vertriebsgesellschaft für TV-Hifi-Video-Foto, Telekommunikation sowie Computer und Haushaltselektronik. Rund 35.000 Artikel werden auf 1500 bis 3.000 qm Verkaufsfläche angeboten. Der Elektronik-Fachmarkt zeichnet sich durch seine große Kundennähe und Beratungskompetenz aus. Telepoint gehört zu den größten Mitgliedern der Verbundgruppe EURONICS Deutschland eG – einer Einkaufsgemeinschaft für Elektrogeräte – die einer der größten Marktteilnehmer in Deutschland und Europa ist.

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